Fokus Teil 1

Das Warum hinter dem Was!

Es ist schon eine Weile her, seit mir der Gedanke über den Start eines Blogs zum ersten Mal in den Sinn gekommen ist. Es gab mehrere Gründe, dies nicht zu tun, z. B. „Ich kann nicht gut schreiben, besonders in meiner Zweitsprache, Englisch“ oder „Ich habe keine Zeit, da ich an einem International Leadership College in Sydney studiere“. Aber je mehr ich über meinen Traum nachdachte, desto mehr sah ich, dass es wichtig war, etwas zu tun. Auch wenn es jetzt noch nicht voll ausgereift ist. Mein Traum ist es, jeden Tag zu bloggen. Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Eine Randbemerkung zu meinem Traum: Ich habe eine Leidenschaft zu predigen, ein “motivierender Prediger” zu sein. Langsam! Das klingt jetzt vielleicht sehr professionell, es bedeutet für mich aber nichts anderes, als das Evangelium zu predigen und die Menschen zu ermutigen und zu motivieren, mehr aus ihrem Leben herauszuholen. Das alles unabhängig von den jeweiligen Umständen, Kämpfen und Situationen, in denen sie sich gerade befinden. Denn genau das musste ich selbst lernen und lerne es immer noch, da ich nun schon fast 26 Jahre mit einer komplizierten chronischen Erkrankung leben muss.

Vor zwei Wochen, an einem schönen Samstagnachmittag (Falls ihr mich noch nicht so gut kennen solltet, ich liebe es, in einem netten Café oder Restaurant zu sitzen und meinen Blick über das Meer streifen zu lassen, während ich mit einem guten Freund über das Leben spreche.) hatte ich die Gelegenheit, mich mit einem meiner besten Freunde, Richard Gort, zu treffen. Er ist mehr als nur ein Freund für mich – er ist eine Art gut aussehender Mentor für mich. An diesem Nachmittag sprachen wir etwa 3 oder 4 Stunden, hauptsächlich über meine Träume und wie ich sie erreichen kann. Ich hatte keine Ahnung, was dieser Nachmittag für mich bedeuten würde, aber ich musste mein Leben radikal ändern, um eine größeres Augenmerk auf mein Leben zu haben!

Fokus Teil 1

Ich möchte gerne drei Gedanken mit Dir teilen, darüber was ich in meinem Leben über das Thema Fokus/ Schwerpunkt gelernt habe – insbesondere während der letzten Monaten. Ich hoffe, dass dies Dich ermutigt und bei Deinen praktischen Schritten hilft. Diese Punkte basieren auf einer biblischen Geschichte aus dem Lukasevangelium 10 die Verse 38-42, und ich empfehle Dir, die Passage vollständig zu lesen.

1. Fokussiert zu sein bedeutet Prioritäten zu setzen

Prioritäten im Leben zu haben ist sehr wichtig! Wir leben in einer Kultur, in der jeder alles kann, solange man nur den Willen dazu besitzt! Philipper 4, 13 „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“ (Schlachter). Das kann eine gesegnete Sache sein, aber es kann auch ein Fluch für die Verwirklichung deines Traumes werden, wenn du nicht aufpasst! Hier ein kleines Beispiel: Du hast die Leidenschaft und den Traum ein Architekt zu sein, aber Deine Kultur, Deine Umgebung oder Deine Freunde sind fest entschlossen, ihr Leben zu leben auf eine Art und Weise die Dir nicht hilft. Du musst also Deinem Leben einen Schwerpunkt verleihen. Denke daran, dass Du automatisch von Deinen Mitmenschen beeinflusst wirst, ob Du das möchtest oder nicht! Ich sage nicht, dass Leute falsch oder schlecht sind, aber nicht jeder kann ein Teil deiner Träume sein. Daher ist es wichtig, sich selbst ein paar Fragen zu stellen wie zum Beispiel:

“Was will ich in meinem Leben erreichen?”

“Wer kann mir helfen, mich meinem Traum näher zu bringen?”

“Welches Erbe kann ich hinterlassen?” oder

“Was wird auf meinem Grabstein stehen?”

Die letzte Frage klingt ein bisschen komisch, ich weiß, ABER ich glaube, dass niemand mit der Einstellung sterben will: „Ich hätte dies stattdessen tun sollen“, „Ich habe mein Leben nicht genossen“ oder „Ich hätte mehr dafür tun müssen, mehr Geld, Autos, Häuser usw. zu haben? “. In Lukas 10, 40 heißt es: „Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt. Schließlich kam sie zu Jesus und fragte: »Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!«

Einen Schwerpunkt setzen bedeutet, Deine Aufgaben zu priorisieren und Deine Leidenschaft und Träume, die Gott noch vor Deiner Geburt in dein Herz gelegt hat, miteinander zu verbinden. Du solltest dir Deine Träume und Aufgaben niemals von Menschen diktieren lassen, sondern viel mehr auf Stimme Gottes hören, denn er flüstert sie Dir ins Ohr.

2. Der Schwerpunkt führt Dich zu deinen Träumen

Wie oben bereits erwähnt glaube ich, dass wir ein tiefes Verlangen nach etwas haben, das höher und größer ist als wir selbst! Dies bedeutet, dass es etwas geben muss, das höher und größer ist als wir. Ich glaube, dass Gott uns die Fähigkeit zum Träumen gegeben hat, aber er hat uns auch die Verantwortung für diesen Traum gegeben! 

Wir sind dafür verantwortlich, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Art und Weise zu wählen, auf die wir beeinflusst werden und welchen Überzeugungen wir Glauben schenken wollen, um zu unseren Träumen zu gelangen. In der Bibel finden wir eine Geschichte in Matthäus 25, 14-30, in der ein Meister (Gott) drei Dienern (uns) Talente gibt, um sich darum zu kümmern. Die Diener wurden beauftragt, diese Talente zu multiplizieren, damit sie am Ende mehr hätten als zu Beginn! Wenn wir uns nicht auf unsere Träume konzentrieren und darauf wie wir sie umsetzen, entwickeln und erweitern können, erhalten wir die gleiche „Menge“ an Leben wie ein Neugeborenes. Ich spreche hier nicht von äußeren Dingen wie Geld, Ruhm usw., sondern vielmehr von inneren Dingen. Zum Beispiel einen immerwährenden Einfluss zu besitzen oder wie Frieden, Freude, Liebe, Barmherzigkeit usw. Sich für diese immerwährenden “Elemente” zu entscheiden beginnt schon hier auf der Erde. Und sie werden auch die Belohnung in der erneuerten Welt (Himmel) sein, die noch kommen wird!

In Lukas 10, 42 heißt es: „Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen. 

Dein Leben ist dann wirklich erfüllt, wenn Du Dich auf die Dinge konzentrierst, die im Inneren liegen, auf die Dinge, die Du aus einem bestimmten Grund tust, die Du mit den guten Dingen, die Gott für Dich bereit hält in Verbindung bringen kannst.

3. Einen Schwerpunkt zu setzen benötigt Opferbereitschaft

Wenn Du Deinen Blick fokussiert hast und den Weg siehst, der zu Deinem Traum führt, musst Du auch schon mal andere Wege einschlagen und manchmal auch schwierige Entscheidungen treffen, die Dir eine hohe Opferbereitschaft abverlangen. Dies bedeutet, dass Du zu den Dingen, die Du gern magst und auch den Dingen, die Du nicht so gern magst, “NEIN” sagen musst. Besonders dann, wenn sie NICHT mit Deinen Träumen in Verbindung stehen. Manchmal müssen wir auch unsere Umgebung, Freunde und Familie verlassen. Wenn Du also einen Traum hast, der mit Gottes Absicht verbunden ist, musst Du grundsätzlich alles opfern! In Lukas 14, 26 heißt es: „Wenn einer mit mir gehen will, so muss ich für ihn wichtiger sein als seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, seine Geschwister, ja wichtiger als das eigene Leben. Sonst kann er nicht mein Jünger sein.

Wenn Du also Deine Träume erreichen willst, musst Du schwierige und schmerzhafte Entscheidungen treffen, um sich darauf konzentrieren zu können! Wir, als Menschen, fühlen uns leicht zur Freiheit hingezogen, aber Freiheit hat immer einen Preis!

Eines meiner Lieblingsmottos ist: „Keine Schmerzen, kein Gewinn!“. Wir können nichts bekommen, wenn wir nichts investieren, und Investitionen können manchmal schmerzhaft sein!

In Lukas 10, 40 sagt Martha folgendes: „Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt?“ Wir können sehen, dass Martha nicht mochte, was Marie tat. Mit anderen Worten, es wird nicht jedem gefallen, was du mit deinem Leben anstellst, um zum endgültigen Ziel zu gelangen. Einige werden sogar gegen dich sein. Aber die Bibel sagt in Johannes 16, 33: „Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt.
Wenn Gott einen Traum in Dich hineingelegt hat, wird Er für Dich sein und das Beste ist: Wenn Gott für Dich ist, kann nichts oder niemand gegen Dich sein!

Ich möchte Dich mit diesen drei Fragen herausfordern:

Was willst Du im Leben?
– Du musst wissen, was Dein Traum oder Deine Leidenschaft ist!

Auf was möchtest Du Dich heute konzentrieren?
– Es fängt heute an, kleine Schritte sind der Anfang!

Wie engagierst Du Dich dafür, Deinen Traum zu erreichen?
– Von nichts kommt nichts!

Ich hoffe das hilft Dir und ermutigt Dich! Ich bete dafür, dass Dich mit Gottes Weisheit, Führung, Barmherzigkeit und Liebe erfüllt! Denke daran, es ist nie zu spät, um etwas Neues anzufangen, aber Du musst heute die Wahl treffen! Wenn du Hilfe in Bezug auf die Schwerpunktsetzung in Deinem Leben benötigst, möchte ich Dir auf jede mögliche Weise helfen!

Mit Liebe und Segen

Nathanael

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